Direktion – Gründer und Leiter

Pädagogische und künstlerische Leiterin

Henrike Guha
Gründerin Henrike Guha

Henrike Guha erhielt ihre Ausbildung zur Tänzerin und Ballettpädagogin an der Berufsfachschule Kostic in Erlangen (Prof. Mirjana Kostic Zagreb / Leningrad) und an der Hochschule für Darstellende Künste in Frankfurt (Prof. Egbert Strolka). Theater- und Bühnenerfahrung als Tänzerin an den staatlichen bzw. städtischen Bühnen in Wiesbaden und Darmstadt (Roberto Trinchero), Mainz (Ashton) und in Frankfurt/Main (Egon Madsen / William Forsythe) sowie in diversen freien Projekten. Methodisch-pädagogische Fortbildung vor allem bei David Howard (New York), Karol Toth (Bratislava) und Martin Puttke (Berlin). Pilates-Technik bei Romana Kryszanowa (New York), Spiraldynamik (Dipl. prakt.) bei Christian Larsen (Bern).

Künstlerisch-organisatorischer Leiter

Dr. Klaus Hess-Buschmann
Gründer Dr. Klaus
Hess-Buschmann

Dr. Klaus Hess-Buschmann belegte während der Ausbildung zum Musiklehrer am Konservatorium Nürnberg die Fächer Dramatischer Unterricht und Sprechtechnik, nahm während des Studiums der Pädagogik, Philosophie und Soziologie an der Universität Erlangen Unterricht in Ballett und Jazzdance (Mirjana Kostic / Christa Döbler). Er erweiterte nach der Promotion seine Theatererfahrung als Regieassistent (Prof. Helmut Mathiasek) und zugleich seine Kenntnisse der Ballettmethodik nach Waganowa (Henrike Guha / Prof. Karol Toth), der Kinesiologie und anatomisch korrekter Körperarbeit unter besonderer Berücksichtigung der Ansätze von Feldenkrais, Pilates bei Romana Kryszanowa (New York), Gyrotonics bei dessen Begründer Ghuliu Horvath (Boston/ Bad Krotzingen) und Spiraldynamik bei dessen Begründer Christian Larssen (Bern).

Dozenten, die das Tanzhaus prägten und prägen

Arup Gosh

Seit Gründung im Jahr 1986 war und ist es unser Ehrgeiz, für den Unterricht im BallettCentrum und der Ballett- Akademie stets Künstler und Dozenten von internationalem Rang zu präsentieren. Sowohl als ständige Lehrer während längerer Unterrichtsperioden als auch als Gastlehrer bei Wochenendworkshops und IntensivTanzTagen haben sie immer wieder ihr besonderes Know-How an uns und unsere Teilnehmer weitergegeben und zugleich als Gradmesser für die fachliche Qualität unserer eigenen Unterrichtsangebote gewirkt. Auf diesen intensiven Austausch mit den bedeutenden Tänzern und Pädagogen unserer Zeit gründet sich unser Anspruch und Selbstverständnis als eine der führenden Einrichtungen für künstlerischen Tanz in Deutschland. Diese besondere Qualität unseres Knowhows kommt unseren Schülern zugute und schlägt sich in deren Erfolgen nieder.

Klassisches Ballett

Brenda Daniels

Prof. Katarina und Prof. Jaroslav Slavicki Tanzkonservatorium Prag
Prof. Martin Puttke, Berlin
Ludmilla Shilova, Primaballerina Leningrad
Prof. Karol Toth, Moskau, HdK Arnheim
Prof. Astrid Sturova, Prag
Jurij Plavnik, Leningrad/Bratislava
Imogen Danson, London
Henri Charbonnier und Danielle Lechaeve, Paris
Prof. H.-J. Metz, Heinz-Bosl-Stiftung, München

Jean Christophe Lesage, Bayr. Staatsballett München
Eva Steinbrecher, Stuttgart/ St.Petersburg
Alexandre Kalibabchuk, Moskau/Nürnberg/Mannheim
Henrike Guha, Frankfurt/ Fürth
Olga Kalinskaja, St. Petersburg/Fürth
Franziska Scheder, Fürth
Clara Plausteiner, Fürth
Miriam Vogel, Fürth

Modern / Contemporary Dance

Joe Alegado, Limon Company, New York/Barcelona
Ismael Ivo, Sao Paulo/Berlin
Jean-Yves Ginoux, Paris
Warren Spears, Kopenhagen/New York
Paul Haze, New York/Köln
David Brown, Elisa Monte Company, New York
Brenda Daniels, Cunningham, New York
Susan Quinn, Cunningham, New York
Janine Dejkmeijer, Amsterdam
Meryl Tankard, Wuppertal/Australien
Mamadou M'Baye, Senegal/Berlin
Ronald Wintjens, Arnhem
Volkhard Guist, Köln/Stuttgart/Fürth
Caro Diem, Los Angeles/Rom/Fürth
Leonardo Rodrigues, Sao Paulo/Berlin/Frankfurt
Marco Santi, Stuttgart/St. Gallen
Annabel Wolf, Dresden/Fürth
Swantje Schäuble, Rotterdam/Amsterdam
Toula Limnaios, Berlin
Anna Zukowski, Fürth

Jazz Dance

Nat Horne, New York
Ralf Paul Haze, New York/Köln
Sam Watson, Chicago
Karen Prunzcik, Philadelphia
Benny Bell, Amsterdam
Nasha Thomas, New York/Fürth
Alvon Reed, New York
Caro Diem, Fürth/Rom
Franziska Scheder, Fürth

Hip Hop

Teresa Solveig Matsche
"Spike", Fürth
Barbara „Bizzy“ Kern, Nürnberg

Flamenco

Manoli Rodriguez, Sevilla/Frankfurt
Maria del Mar, Essen
Franziska Scheder, Fürth

Indischer Tanz

Arup Gosh (Bharata Natyam)
Saylaja

Zur Person

Henrike Guha (Klassisch, Repertoire, Kindertanz)

Henrike Guha

erfuhr ihre wesentliche Prägung im Frankfurter Ballett: unter Egon Madsen lernte sie noch John Crankos Erbe, unter William Forsythe den Aufbruch zu neuen Horizonten des Contemporary Dance kennen. Eine Verletzung führte sie zu intensiver Auseinandersetzung mit den Prinzipien anatomisch korrekter Körperarbeit, speziell im Ballett-Training, und zu einer völligen Erneuerung ihrer Bewegungstechnik. Als Ballettpädagogin gründete sie das Ballett Centrum Nürnberg/Fürth und führt es auf Basis einer anatomisch revidierten, an modernsten westlichen Trainingsmethoden wie Pilates, Spiraldynamik und Girokinesis orientierten Waganova-Methode. Die Liste der namhaften Ballett-Akademien, an denen ihre Schüler/innen erfolgreich vortanzten, ist lang. Auch als Leiterin der Ballettausbildung an der Akademie gibt Henrike ihre Kinderklassen keineswegs aus der Hand: strahlende Augen nach jeder Stunde.

Olga Kalinskaja (Klassisch, Charaktertanz)

Olga Kalinskaja

war im Ballett des St. Petersburger Maly-Theaters Solistin für die großen Charakterpartien des klassischen Repertoires. Hier konnte sie ihr feines Empfinden für harmonische Bewegungskoordination, ihre Eleganz und Ausdruckskunst für die Darstellung völlig verschiedener Emotionen, Temperamente, Persönlichkeiten überzeugend einsetzen.

Wer sie im Unterricht erlebt, ist immer wieder hingerissen von der Schönheit und Eleganz, die bei allem Temperament und allen Koordinationsansprüchen Charaktertanz erreichen kann - und von der Hingabe, mit der sie diese Geheimnisse an ihre Schüler weitergibt.

Alessandra Mattana (Contemporary, Modern)

unterrichtete seit September 2005 Contemporary Dance an der Ballett-Akademie. Ihre Klassen waren bei allen Studierenden und Tänzern sehr beliebt. Durch weiche und dynamisch fließende Bewegungsvielfalt steht bei ihr bereits in den Übungssequenzen mehr die tänzerische Selbsterfahrung im Vordergrund als deren technische Aspekte. Nach einer klassischen Ausbildung war Alessandra Mitglied mehrerer brasilianischer Contemporary Companys, wo sie mit Choreographen von internationalem Ruf zusammenarbeitete.

Als sie zum ersten Mal bei uns auftauchte - sie hatte gerade eine Welt-Tournee mit der berühmten Grupo Corpo Brazil und eine Schwangerschaftspause hinter sich - besuchte sie Henrike Guhas Ausbildungsklassen, um sich wieder aufzutrainieren. Von da aus ging sie direkt ins Engagement an die Volksoper Wien und wechselte zum DVB Physical Theatre London, dem sie während seiner vielbeachteten Tour durch Asien und Europa angehörte.

Alessandra war eine Tänzerin und Lehrerin, deren Neugier und Offenheit gegenüber jedem unkonventionellen Ansatz zusammen mit ihrem untrüglichen Bewußtsein für tänzerische Qualität, bis heute in unsere Arbeit hineinwirkt.

Teresa Solveig (HipHop)

Wenn Kinder in Teresas Hiphop-Klasse gehen, haben sie schon gewonnen. Nachdem sie letztes Jahr ihre Ausbildung an der Fürther Ballett-Akademie abgeschlossen hatte - und weil sie richtig gute Jazz- und HipHop-Klassen gibt, wollten wir sie im neuen Schuljahr auch bei uns einsetzen. Leider war sie als Tänzerin und Lehrerin sofort so ausgebucht, dass wir sie grade noch für ein paar Stunden verpflichten konnten. Andere Schulen waren da schneller ... und ab Sommer folgt sie sowieso erst mal einer Einladung nach New York – wir fragen uns, ob unsere Ausbildung zur Tänzerin und Tanzpädagogin nicht doch ein bißchen zu gut ist ....

Manuela Rodríguez Fernández

Manuela Rodríguez Fernández

Flamenco-Tänzerin aus Sevilla, als Manoli Zambrana Solistin und Choreografin der Gruppe "Danza fuego" unterrichtet auf allen Niveaustufen in fließendem Deutsch Flamenco puro, clásico und contemporaneo. Um von ihr begeistert zu sein, muss man sie nur selbst erleben. Sie reißt dich gleich mit durch ihre eigene Begeisterung für den Flamenco. Ihre Kompetenz hat nichts Angelerntes - alles ist authentisch. Zu ihrer enormen pädagogischen Überlegenheit kommt ihr herzliches Wesen, das ihren Unterricht so ungewöhnlich ergiebig macht.

Dr. Klaus Hess-Buschmann

belegte während der Ausbildung zum Musiklehrer am Konservatorium Nürnberg die Fächer Dramatischer Unterricht und Sprechtechnik, nahm während des Studiums der Pädagogik, Philosophie und Soziologie an der Universität Erlangen Unterricht in Ballett und Jazzdance. Er erweiterte nach Abschluss des Studiums seine Theatererfahrung als Regieassistent und zugleich seine Kenntnisse der Ballettmethodik nach Waganowa, der Kinesiologie und anatomisch korrekten Körperarbeit unter besonderer Berücksichtigung der Ansätze von Feldenkrais, Pilates, Gyrokinesis und Spiraldynamik.

In der BallettAkademie vertritt er die Fächer Bodywork, Anatomie, Tanzgeschichte, Ballett- und Musiktheorie, Szenische Gestaltung sowie Didaktik der Rhythmisch-musikalischen Bewegungsschulung für Vorschulkinder.