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Berufsausbildung Bühnentanz / Tanzpädagogik

Die BallettAkademie Fürth bietet eine Vollausbildung für Bühnentanz an, die mit Tanzpädagogik kombiniert werden kann. Die Ausbildung (Regeldauer 3 Jahre) kann nach dem Abschluss der Realschule bzw. des Gymnasiums begonnen werden. Die Schwerpunkte bilden klassisches Ballett (Waganowa) und zeitgenössischer Tanz. Der erfolgreiche Abschluss wird durch ein Diplom bestätigt.
Schüler/-innen der Ballettakademie können BaFöG beantragen.

Die Ausbildung umfasst im Vollzeitunterricht (ca. 30 UE pro Woche) die Fächer:

 

- Klassisches Ballett, Spitze, Repertoire
- Modern, Jazz, Musical Dance
- Charaktertanz, Flamenco
- Bodywork (Pilates, Gyrokinesis)
- Anatomie, Tanzgeschichte, Ballett- und Musiktheorie

Und wahlweise je nach Schwerpunkt:
- Pädagogik / Methodik
- Stimmbildung, Sprechtechnik, Szenische Gestaltung

Abschluss: Diplom als Bühnentänzer/in bzw. Tanzpädagoge/in einschließlich tänzerischer Bühnenreifeprüfung

Bewerbung für die Berufsausbildung / Aufnahmeprüfung
Infos über Aufnahmevoraussetzungen und Prüfungstermine sowie Auditionsbogen anfordern über

Kontakt, s.a. Auditionen

Wir bieten außerdem
- "Basisjahr" - Spätanfänger ohne entsprechende Vorkenntnisse können in einem basis-
orientierten Liftjahr die nötigen tänzerischen Grundlagen erwerben.
- besondere Leistungsklassen und die Möglichkeit der Betreuung als Eleven oder Praktikanten in professionellen Companys für avancierte Studierende.
- Aufbaustudium - TänzerInnen mit abgeschlossener Ausbildung bereiten sich im Aufbaustudium auf Auditionen und auf den Einstieg ins Berufsleben vor.

 
Dozenten der Ballettakademie

Klassisches Ballett, Spitze, Repertoire
Henrike Guha, Olga Kalinskaja

Charaktertanz: Olga Kalinskaja

Modern, Jazz, Musical:
Katrin Fiege: Modern
Alessandra Mattana: Contemporary Dance/ Release,
Mario Veloso: Jazz, Samba, Show
Sabine Karb: Modern, Jazz, Musical
Tanja Diara: Jazz, Musical

Flamenco: Manuela Rodríguez Fernández



Fotos: Mario Veloso

Bodywork, Floorwork: Dr. Klaus Hess-Buschmann, Sabine Karb

Pädagogik / Methodik:
Henrike Guha

Anatomie, Tanzgeschichte, Ballett- und Musiktheorie, Szenische Gestaltung
:
Dr. Klaus Hess-Buschmann

Weitere Informationen zu Konzeption,
Dozenten und Räumlichkeiten siehe BallettCentrum


Bühnenpraxis


Die notwendige Bühnenpraxis wird erworben in Proben mit Gastchoreographen, in Workshops und durch Mitwirkung in der Company des Jungen Balletts Franken bei der Aufführung von Ballettklassikern in Originalchoreographien sowie Stücken zeitgenössischer Choreographen.

Wohnen für Ausbildungsschüler

Die beiden Großstädte Nürnberg und Fürth bilden ein zusammenhängendes Siedlungsgebiet.
Im Gegensatz zur Wohnungsnot in den großen Großstädten ist es in der kleinen Großstadt Fürth noch ziemlich leicht, günstige Einzimmerwohnungen oder Wohnungen in WG-Form zu finden.

Durch die Möglichkeit, zunächst in den Gästeräumen des BallettCentrums unterzukommen, haben Ausbildungsschülerinnen genug Zeit für die Suche und müssen nicht unbedingt schon vorher auf Zimmersuche nach Fürth kommen.


Die BallettAkademie Fürth ist eine Berufsfachschule für klassischen und zeitgenössischen Bühnentanz sowie Tanzpädagogik. Sie wird von der gemeinnützigen "Gesellschaft der Ballettfreunde in der Region Nürnberg/Fürth e.V." getragen und wurde vom Bayerischen Staatsministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst als gleichwertige Ausbildungsstätte gemäß §2 BAföG anerkannt.

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Wettbewerbe und Erfolge

NEUES von der BALLETT-AKADEMIE

Vier 1. Preise für Solistinnen des JBF (Junges Ballett Franken) Conny Engler, Julia Haas und Saskia Brunner beim tschechischen Ballettwettbewerb in derselben Kategorie. Dazu mit einem Divertissement aus „La Sylphide“ der 1. Platz als Gruppe. Auftritte im Theater von Franzensbad, im Stadttheater Fürth und Einladung zur Gala der Preisträger in Prag. Beim Wettbewerb 2008 in Pardubice erreichten unsere Nachwuchstänzerinnen Lara Jötten und Alyssa Hagemann einen 2. Platz.

Seitdem werden wir regelmäßig um Beiträge zur Winter-Ballett-Gala im Theater von Pilsen gebeten. Nach Christine Kehr (2007 Moderner Tanz) erhielt Alyssa Hagemann 2008 den Talentpreis für Klassisches Ballett des Theatervereins Fürth. Während die o.g. Solistinnen des JBF mittlerweile international im Tanzgeschäft tätig sind (Christine in Sizilien und HongKong, Conny in Berlin und Tokyo, Julia auf den Balearen) setzte Alyssa 2009 ihre Serie mit zwei ersten Preisen in Königgrätz und Asch fort. Eriko Yamada und Moeko Terauchi, die in verschiedenen Altersstufen in Königgrätz jeweils einen 1. Preis errangen, trafen in Asch auf zwei weitere JBF-Solistinnen: Rie Morita errang diesmal den 1. Preis vor Eriko (2. Preis) und Moeko erneut den1. Preis vor Airi Saito (3. Preis).

Alle vier konnten in unserer vielbeachteten Aufführung des Ballett-Klassikers „Giselle“ in den
überlieferten Originalpartien der Giselle (Moeko 1. Akt, Eriko 2. Akt), des Bauern-Pas de Deux (Rie
und Isaac Thießen) und als Myrtha (Airi) unser Publikum tief beeindrucken. Eriko ist inzwischen bei
Birgit Keil an der Akademie Mannheim und tanzt im Karlsruher Ballett, Airi in Zürich und Isaak
wurde bereits nach seinem ersten Ausbildungjahr bei uns an die Staatliche Ballettschule Berlin
aufgenommen.

Im Oktober nahmen wir am Internationalen „Grand Prix“ für Ausbildungsschulen und Profitänzer
im mährischen Olmütz teil. Die Mehrzahl der Teilnehmer waren Tänzer/innen, die bereits in
Theatercompanies wie z.B. in Prag, Brünn, Olmütz, St. Pölten, Reggio d’Emilia engagiert waren
und ihre Ausbildung an so renommierten Ausbildungsstätten wie Tanzkonservatorium Prag, Brünn,
St. Pölten, Mährisch Ostrau und Bratislava erhalten hatten. In diesem schwierigen Feld, in dem für
die 20 Finalisten der Kategorie Solo keine Trennung zwischen klassischem und zeitgenössischem
Tanz vorgenommen wurde, konnte unsere Akademie-Schülerin Narumi Hamada hinter zwei
zeitgenössischen Tänzern mit ihrem Solo der Kitri aus Don Quichote überzeugend den 3. Preis
erringen.

Warum legen wir so großen Wert darauf, diese Erfolge darzustellen? Ganz einfach: solche Erfolge sind der Beweis dafür, daß wir an der Ballett-Akademie Fürth über das pädagogische Potenzial und die künstlerische Qualität verfügen, um geeignete Schüler/innen auf ein Niveau zu bringen, das den Vergleich mit Schüler/innen und Absolvent/innen staatlicher Hochschulen und Akademien ohne weiteres aushält. Auch in der John-Neumeier-Schule Hamburg, in der Bosl-Stiftung München, in der John-Cranko-Schule Stuttgart oder der Palucca-Schule Dresden werden - wie in Prag, Wien, Zürich oder bei uns in Fürth - nur die besten auf Wettbewerbe vorbereitet. Aber um diese herauszufinden, muß der Unterricht darauf ausgerichtet sein, alle vorhandenen Schüler/innen individuell optimal zu fördern und zu fordern. Darin liegt eine große Chance für viele, die in den o.g. Einrichtungen nicht aufgenommen werden. Denn z.B. in Hamburg, München oder Stuttgart können wegen der großen Zahl hoch
vorqualifizierter Bewerber/innen aus der ganzen Welt viele gute Talente nicht aufgenommen
werden, die bei uns sofort eine besondere Förderung erfahren und dadurch erfahrungsgemäß oft
bessere Fortschritte machen, als dort im breiten Feld. Doch Vorsicht! Wir wissen, dass das für unsere
Akademie gilt! Es gilt leider nicht für viele Einrichtungen, die eine BaföG-geförderte Tänzerausbildung anbieten. Wir wissen das von Anfragen und Übertrittsgesuchen frustrierter Schüler/innen, die dort jahrelang von inkompetenten, unerfahrenen Laientanzlehrern fehlerhaft „ausgebildet“ wurden. Auch Hochglanzprospekte, phantastische Namen („Académie“ etc.) und „IN“-Angebote („HipHop-Ausbildung“) sollten ernsthafte Interessenten eher von einer Bewerbung dort abhalten!

Ausblick: Seit einiger Zeit bezeichnen wir uns stolz als führende BAföG-anerkannte Berufsfachschule für Bühnentanz in Bayern. Galt dies bisher uneingeschränkt für die dokumentierten Ausbildungserfolge im Klassischen Ballett, die sich dem systematischen Unterricht durch hochqualifizierte und pädagogisch erfahrene Lehrer verdanken, die bereits und gerade in der Unterstufe nicht qualifiziert und erfahren genug sein können, so haben wir spätestens seit dem letzten Schuljahr auch einen Spitzenplatz in der Ausbildung auf dem Gebiet des Zeitgenössischen Tanzes erreicht: bei uns werden Ausbildungsklassen weder in Klassisch noch in Modern von Schülerinnen geführt, sondern von namhaften Lehrern mit internationaler Tanzerfahrung. Wer in die Ballett-Akademie will, muß eine hohe
Leistungsbereitschaft mitbringen: 26 - 28 Stunden Tanztraining pro Woche, davon 12 klassisch und
8 zeitgenössisch waren bisher die Regel. Nun wird der Modern-Anteil weiter erhöht. Neben Tatjana
und Alessandra, unseren bisherigen Lehrerinnen in diesen Fächern, konnten wir mit Volkhard,
Sebastiano und Sergey weitere Klasseleute als Modern-Dozenten gewinnen. Dazu kommt als
beliebter Gast aus Amsterdam: Swantje Schäuble mit Counter-Technik.

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